
Elektrischer Reporter: Digitale Bohème (muss nicht nach Münster ziehen), originally uploaded by mimax.
Aus dem Interview:
Metadata: [Enterprise 2.0][Marketing] [Customer Experience] [User Experience] [mobile user experience] [Information Architecture] [Internet Awareness]] [[Socio-Technical Systems]] [Kulturelle Zeitdiagnostik] [digitale Gesellschaft] ... the plac(z)es where we like to live and enjoy ourselves | 2005-today

Aus dem Interview:
Nothing else matters
So close no matter how far
Couldnt be much more from the heart
Forever trusting who we are
And nothing else matters
Never opened myself this way
Life is ours, we live it our way
All these words I dont just say
And nothing else matters
Trust I seek and I find in you
Every day for us something new
Open mind for a different view
And nothing else matters
Never cared for what they do
Never cared for what they know
But I know
So close no matter how far
Couldnt be much more from the heart
Forever trusting who we are
And nothing else matters
Never cared for what they do
Never cared for what they know
But I know
Never opened myself this way
Life is ours, we live it our way
All these words I dont just say
And nothing else matters
Trust I seek and I find in you
Every day for us something new
Open mind for a different view
And nothing else matters
Never cared for what they say
Never cared for games they play
Never cared for what they do
Never cared for what they know
And I know
So close no matter how far
Couldnt be much more from the heart
Forever trusting who we are
No nothing else matters
The 'Theology' tracklisting is:
Disc 1 - Dublin Sessions
'Something Beautiful'
'We People Who Are Darker Than Blue'
'Out Of The Depths'
'Dark I Am Yet Lovely'
'If You Had A Vineyard'
'Watcher Of Men'
'33'
'The Glory Of Jah'
'Whomsoever Dwells'
'Rivers Of Babylon'
'Hosanna Filio David'
Disc 2 - London Sessions
'Something Beautiful'
'We People Who Are Darker Than Blue'
'Out Of The Depths'
'33'
'Dark I Am Yet Lovely'
'I Don't Know How To Love Him'
'If You Had A Vineyard'
'The Glory Of Jah'
'Watcher Of Men'
'Whomsoever Dwells'
'Rivers Of Babylon'
Gut ist anders!!!
blanke man blanke man
met zijn witte boordje aan
denkt dat hij alles kan
kijk nou toch aan
wat een beschaafde man
kent alle cijfers uit zijn kop
zijn hemd is vers
hij groet beleefd de pers
en je kan hem niets maken
maar je weet dat het niet klopt
niet dat dat hem schelen kan
want hij eet er lekker van
blanke man blanke man
met zijn witte boordje aan
denkt dat hij alles kan
hij schudt een hand
zijn foto in de krant
hij heeft het beste met ons voor zegt-ie
vijf ton per jaar
en een nevenfunctie daar
en hij maar denken
ze hebben niets door
niet dat dat hem schelen kan
want hij eet er lekker van
blanke man blanke man
met zijn witte boordje aan
denkt dat hij alles kan
obligaties swingen niet
hypotheken swingen niet
en zijn vrouw en zijn vriendin
swingen doen ze evenmin
blanke man blanke man
met zijn witte boordje aan
denkt dat hij alles kan

A piece of heaven,
a place by God,
a chair in orbit,
we’re all sitting in the same boat!
Here is your house,
here is what counts.
You are sheltered
with a grand world.
Een aantal verontruste inwoners van deze kleurrijke stad hebben hun krachten gebundeld, en zijn een offensief gestart tegen het virtuele second-enschede.

In all the hype around Second Life you can sometimes forget that the real message is that 3D is now becoming a usable technology. Communities of people feel much more at ease if their synchronous communication takes place in a 3D immersive environment than when it happens in flat environments like chatrooms of fora.
Du bist dieDanke dafür!
Und wenn du einfach mit mir lebst
Meine Fehler übersiehst
Mir ab und an mal was erzählst
Und nicht alles an mir mitliebst
Dann nehme ich dich in die Pflicht
Lass dich immer wieder los
Leih dir mein Herz, leih dir mein Ohr
Und schenk dir meinen Trost
Ich wär so gern dein Zufluchtsort
Die Mitte von deinem Schiff
Dein tadelloses Himmelblau
Und alles, was du vermisst
Verpass deinem Traum den letzten Schliff
Versprechen kann ich nichts
Erfüll dir jeden zweiten Wunsch
Und lass dich wie du bist
Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du’s bist, bist du alles das, was zählt
Und wenn die Sehnsucht dich verlässt
Und es wird flach in deinem Bauch
Und geht die Hoffnung auch zuletzt
Und die Gefühle sinken auch
Dann gib mir ein kurzes Signal
Und sag, es ist vorbei
Dann halt ich dich ein letztes Mal
Und geb dich wieder frei
Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt
Und wenn wir treu sind nur uns selbst
Und wenn wir streiten nur im Licht
Und wenn der Wind nicht richtig trägt
Verlasse ich mich fest auf Dich
Ich will, dass Du mein Sehnen stillst
Dass du mit mir alle Strecken schwimmst
Was auch der Morgen für uns will
Es wird erstmal mit uns abgestimmt
Du bist die, die mich spiegelt, die mich liest
Die mich fühlt und die mich hält
Du bist die, die mich erdet, die mich zieht
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt
Du bist die, die mich anfängt, die mich schiebt
Die mich begreift und die mich fasst
Du bist die, die mich ordnet, die mich denkt
Wenn du’s bist, bist du es, weil es passt
Wenn du willst, bist du alles, weil es passt
Wie bei diesen Redakteuren nicht anders zu erwarten (die Kulturredaktion bis hinauf zu Matussek war am Werk), spielen Wirtschaft und selbst Sex eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen wird Second Life in einen kulturhistorischen bzw. fast schon philosophischen Hintergrund gestellt. Da wird das Prinzip der Mimesis angeführt, virtuelle Welten in einen halb-religiösen Kontext gestellt, Foucault, Baudrillard Adorno und Horkheimer bemüht. :) Lesenswert!In der Tat.
Mehrere Millionen Menschen haben sich in der Internet-Plattform „Second Life“ eine neue Wirklichkeit geschaffen. Sie schlüfpen in erfundene Identitäten und leben unter ihren Masken ihre Träume aus. Jetzt mischt sich die künstliche Parallelwelt immer stärker in die Realität ein. [150]Lesens- und kaufenswert!
Das Bevölkerungswachstum im vergangenen halben Jahr: 600 Prozent. Die virtuelle Welt von „Second Life“ hat, mit 360 Quadratkilometern, mittlerweile mehr Fläche als München. [151]
Im „Second Life“, wo es im Wortsinne um „Utopia“ gehen könnte, also den legendären „Nicht-Ort“, an dem Herrschaft und Lüge aufgehoben sind, setzt sich also als Erstes das durch: die schnöde Klassengesellschaft.[151f.]
Die Schwelle zwischen Sein und Schein, zwischen Wirklichkeit und Fiktion ist praktisch eingeebnet. [152]
„Second Life“ bedeutet den Beginn einer völlig neuen Anthropologie, eines neuen Menschenbildes. Nach dem freibestimmten Individuum der Renaissance und dem Massenmenschen des Industriezeitalters betritt nun der virtuelle Prototyp die Arena: ewig jung, ewig agil, metropolitan einsam und gleichzeitig unendlich vernetzt. [152]
Die Schatten, den die Avatare des „Second Life“ werfen, ist sehr lang. Er reicht zurück zu den Sagen der Antike, etwa zu Ovids Pygmalion, der sich eine so schöne Marmorstatue schuf, dass er sich in sie verliebte. Venus, von seinen Tränen und Bitten gerührt, erweckte sie schließlich zu wirklichem Leben.[152]
Masken, auch die digitalen, funktionieren prächtig in ihrer Ambivalenz: Sie verbergen das Ich und stellen es gleichzeitig auf andere Weise aus. Die Maske steht am Beginn der Zivilisation, der Wiege des Abendlands. In ihrer „Dialektik der Aufklärung“ beschreiben die Philosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer im listenreichen Odysseus den ersten modernen Menschen, einen, der sich vom Naturzwang emanzipieren kann, weil er das Talent zur Vorstellung hat. Er entkommt dem Kyklopen Polyphem durch die Leugnung seiner Identität.
[Einleitung zum Bericht über ein Interview mit dem Gründer von Second Life, Philip Rosedale: „Ein Treffen mit Gott“ (157)]
Dabei würde man ihm (Philip Rosedale; Max), dem genialen Erfinder und wohl folgenreichsten Weltenerschaffer und Gemeinschaftsstifter seit Moses, Karl Marx und Thomas Jefferson, natürlich gern ganz andere, die ewigen Fragen stellen, die nicht groß genug sein können [157]
Gemessen an der realen Evolution hat es die digitale sehr eilig gehabt. Von der digitalen Ursuppe zum stolz und aufrecht gehenden „Second Life“-Avatar dauerte es gerade mal knappe 30 Jahre. Am Anfang stand Pac-Man, der gelbe Einzeller, der sich seinen Weg durch die Labyrinthe der Evolution fraß, ein kleines gelbes Monster, das nur aus Maul bestand: der Ur-Avatar. In den folgenden Jahrzehnten diversifizierte sich das Schöpfungsgeschehen im Internet enorm, und längst nicht alle Mutationen überlebten. [162]


Computing superstore PC World said it will no longer sell the storage devices, affectionately known as floppies, once existing stock runs out. BBC
The song is "There's Nothing Impossible" by Deus, available for free at http://www.jamendo.com/en/a...
Deus offers music under a Creative Commons Attribution-NonCommercial- ShareAlike 2.0 license, yet one more example of the interlinking of people sharing and collaborating this video is attempting to illustrate.
Fließband-Abmahnungen gegen Homepagebetreiber, Klagewellen gegen Musiktauscher: Im Internet-Zeitalter kann jede unbedachte Nutzung digitaler Technologien zu einer kostspieligen Klage wegen Urheberrechtsverletzung führen. Der US-Rechtsprofessor Lawrence Lessig hällt die aktuellen Copyright-Regeln für ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Als Alternative entwickelte er vor vier Jahren die Creative-Commons-Lizenzen, mit deren Hilfe Autoren den Nutzern ihrer Werke mehr Freiheiten einräumen können.
Lessig hält das 20-te Jahrhundert mit seiner scharfen Trennung zwischen Kurturschaffenden und Kulturkonsumenten für eine historische Ausnahme. Die digitalen Technologien ermutigen inzwischen junge Menschen, sich zunehmend kreativ zu betätigen”bis sie an rechtliche Grenzen stoßen. Etwa weil sie unerlaubt Video- oder Musik-Ausschnitte verwenden.


WHERE TWO OR MORE ARE GATHERED...
A post to some theological implications of masses in the internet [GOTT tes DIENST: Stefan Böntert: Gottesdienste im Internet (2005) german].
"Thought you might find this newsworthy," someone named Etain Peregrine tells me yesterday, by Instant Message. "There's an 'authentic Catholic mass' happening right now, Sunday morning, on Second Life."
Official SecondLife Blog (Monday, April 19, 2004); but: There isn`n any progress right now. As Bill Seaver mentiones, church in Second life is being developed.
This is a church I found some weeks ago:
Wer aus Gewohnheit noch beim Frühstück Radio hört, dem kann es nun wieder passieren, dass ihm etwas aus dem Mund fällt. Herbert Grönemeyer singt wieder ein neues Lied.Aber Gott sei Dank habe ich mich auch an den interessanten und lesenswerten Artikel [Grönemeyer ist zurück: Wir sitzen alle in einem Gott] von Richard Kämmerlings für die FAZ erinnert
Es heißt, es werde viel zu viel geglaubt und zu wenig erzählt, geteilt und leicht gemacht. Ein Stück des Himmels übernimmt deshalb ein Hit, der mit der Frage endet: „Die Erde ist freundlich / Warum wir eigentlich nicht?“ Vielleicht hat uns das Frühstück nicht geschmeckt.
Die Anspielung auf den „Idomeneo“-Skandal ist etwas undeutlich, aber immerhin. Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis sich Grönemeyer dem schwelenden Kampf der Kulturen und der Renaissance der Religion widmen würde. In typisch ellipsenhafter Rhetorik meißelt er sein persönliches, pantheistisch-naturreligiöses Credo in Verse: „Welche Armee ist heilig / Du glaubst nicht besser als ich / Bibel ist nicht zum einigeln, / die Erde ist unsere Pflicht / Sie ist freundlich, freundlich – / wir leider nicht.“M.E. läßt sich Grönemeyers Text zwar nicht leichtfertig in eine solche Interpretationsschablone zwängen und Grönemeyer zum naturreligiösen Pantheisten stilisieren. [Was heißt das überhaupt? Und im Unterschied zu einem angemessenen jüdisch-christlichen Schöpfungsglauben?] - Aber das ist wohl Kämmerlings persönliches Credo.
Why in his name?
We have names as well.
When will we stand for our dramas?
He es needed too often.
Everything endless, end-less.
A piece of heaven,You find a translation and some explanations in The Pilosopher's Attic
a place by God,
a chair in orbit,
we’re all sitting in the same boat!
Here is your house,
here is what counts.
You are sheltered
with a grand world.
-
Lied 1-Stück Vom HimmelWarum in seinem Namen?
Wir heißen selber auch.
Wann stehen wir für unsre Dramen?
Er wird viel zu oft gebraucht.
Alles unendlich, unendlich.Welche Armee ist heilig?
Du glaubst nicht besser als ich!
Bibel ist nicht zum einigeln,
die Erde ist unsere Pflicht!
Sie ist freundlich, freundlich -
wir eher nicht.Ein Stück vom Himmel,
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit,
wir sitzen alle in einem Boot!
Hier ist dein Haus,
hier ist was zählt.
Du bist überdacht
von einer grandiosen Welt.Religionen sind zu schonen,
sie sind für Moral gemacht.
Da ist nicht eine hehre Lehre,
kein Gott hat klüger gedacht,
ist im Vorteil, im Vorteil.Welches Ideal heiligt die Mittel?
Wer löscht jetzt den Brand?
Legionen von Kreuzrittern
haben sich blindwütig verrannt.
Alles unendlich, warum unendlich?
Krude Zeit.Ein Stück vom Himmel
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit.
Wir sitzen alle in einem Boot.
Hier ist dein Heim,
dies ist dein Ziel.
Du bist ein Unikat,
das sein eigenes Orakel spielt.
Es wird zu viel geglaubt,
zu wenig erzählt.Es sind Geschichten,
sie einen diese Welt.
Nöte, Legenden, Schicksale, Leben und Tod,
glückliche Enden, Lust und Trost.
Ein Stück vom Himmel
der Platz von Gott.
Es gibt Milliarden Farben,
und jede ist ein eigenes Rot.
Hier ist dein Heim,
dies unsere Zeit.
Wir machen vieles richtig,
doch wir machen's uns nicht leicht
Dies ist mein Haus,
dies ist mein Ziel.Wer nichts beweist,
der beweist schon verdammt viel.Es gibt keinen Feind, es gibt keinen Sieg.
Nichts kann niemand alleine,
keiner hat sein Leben verdient.
Es gibt genug für alle,
es gibt viel schnelles Geld,
wir haben raue Mengen,
und wir teilen diese Welt,
und wir stehen in der Pflicht.Die Erde ist freundlich,
http://www.letzte-version.de/songbuch/%5Bneues-album-2007%5D/stueck-vom-himmel/
warum wir eigentlich nicht?
Sie ist freundlich,
warum wir eigentlich nicht?



Medienereignis „Elefantenrunde“Noch einmal der Link zum Video
Noch am Abend des Wahltages beanspruchten sowohl Angela Merkel als auch Gerhard Schröder für sich, eine neue Regierung zu bilden. Dies wurde von den jeweiligen Parteien unterstützt. Insbesondere Schröders Deutung der Hochrechnung, die er mit einer harschen Kritik an der Medienberichterstattung verknüpfte, geäußert in der „Elefantenrunde“ des Wahlabends, sorgte dabei für Aufsehen und Verwirrung und blieb ein wichtiges Medienthema in den Wochen nach der Ausstrahlung. An der von den Journalisten Nikolaus Brender (ZDF) und Hartmann von der Tann (ARD) moderierten ZDF-Sendung Berliner Runde nach der Bundestagswahl 2005 nahmen Gerhard Schröder, Angela Merkel, Guido Westerwelle, Edmund Stoiber, Joschka Fischer und Lothar Bisky von der Linkspartei.PDS teil.
Die Moderatoren diskutierten mit den Spitzenpolitikern der größten Parteien die Schlussfolgerungen aus den bis dahin bekannten Hochrechnungen. Die zu Beginn der Sendung aktuellen Zahlen wurden von Brender nochmals wiedergegeben: CDU/CSU 35,4 %, SPD 34,2 %, FDP 10 %, B90/Grüne 8,1 %, Linkspartei.PDS 8,1 %. Das Zwischenergebnis kommentierte Brender anschließend mit: „Die Sache ist kompliziert.“ In der folgenden Diskussion sah Schröder sich dann als eindeutigen Wahlsieger, unter anderem führte er aus:
„..., bin ich wirklich stolz auf meine Partei, auf die Menschen, die mich unterstützt haben, die uns gewählt haben und die uns ein Ergebnis beschert haben, das eindeutig ist. Jedenfalls eindeutig, dass niemand außer mir in der Lage ist, eine stabile Regierung zu stellen. Niemand außer mir.“
Und an Merkel gewandt äußerte sich Schröder:
"Glauben Sie im Ernst, dass meine Partei auf ein Gesprächsangebot von Frau Merkel in dieser Sachlage eingeht, in dem sie sagt, sie möchte Kanzlerin werden? Also ich meine, wir müssen die Kirche doch mal im Dorf lassen. Die Deutschen haben doch in der Kandidatenfrage eindeutig votiert. Das wollen Sie doch nicht ernsthaft bestreiten?"
Wie von den Teilnehmern der hitzigen Diskussion wurde in den deutschen Medien in den Tagen darauf dieser Auftritt heftig kritisiert als Fortsetzung des Wahlkampfs; Schröder selbst gab später zu seinem „suboptimalen“ Auftritt in der Fernsehsendung bekannt: „War nicht gut, ich weiß“.
The time voted!The "Great Man" theory of history is usually attributed to the Scottish philosopher Thomas Carlyle, who wrote that "the history of the world is but the biography of great men." He believed that it is the few, the powerful and the famous who shape our collective destiny as a species. That theory took a serious beating this year. Time

Masked gunman storms school, then kills himself
A masked man stormed a secondary school in Emsdetten, near the Dutch border, yesterday wearing explosives and wielding rifles. He injured at least 11 people before killing himself. Police said the man was an 18-year-old former pupil of the school. "He was a loner who was severely unhappy with his life," state prosecutor Wolfgang Schweer said. German television quoted from a suicide note, reportedly published on one of the attacker's two websites, in which he said: "This revenge will be carried out so brutally and ruthlessly that it will chill you to the bone."
Jess Smee in Berlin
Guardian
Internet advertising in the UK is already three times the size of the radio market and is on course to overtake press revenues by the end of the year. According to figures from the Internet Advertising Bureau, almost £1bn was spent online by advertisers in the first six months of 2006.
Web-search giant Google is in talks to acquire YouTube for roughly $1.6bn (€1.2bn), a person familiar with the matter says.financialnews-us.com
The discussions between Google and YouTube are still at a sensitive stage and could break off, says the person familiar with the matter. Other technology, media and entertainment companies have expressed interest in taking stakes in YouTube this year, according to people familiar with the matter.
Google rival Yahoo earlier this week expressed interest in holding acquisition talks with the video start-up, these people say. YouTube also turned down a lower proposed value from Google earlier this week, before commencing discussions about the possible $1.6bn deal.
| Michael Arrington interviews Ross Levinsohn, president of Fox Interactive where he reveals Fox bought one of the companies in the room ... but wouldn't say which company. | |
A lonely swan has fallen in love with a swan-shaped plastic paddle boat on a lake in Germany. The rare Black Australian bird is showing all the typical signs of swan love / circling the boat, staring endlessly at it and cooning - on the Aasee lake in Muenster, north-western Germany. Biologists hope the swan won't be pining when the boat is locked away for the winter.
Das Fußballspiel ist atavistisch, und es ist eine anthropologische Versuchsanordnung. Seit einigen tausend Jahren suchen die männlichen Menschen nach einer Antwort auf die Frage: Was macht man mit Jägern, die keiner mehr braucht? Von unserem anthropologischen Design her sind Männer so gebaut, dass sie an Jagdpartien teilnehmen. Doch haben wir seit gut 7000 Jahren, seit Beginn des Ackerbaus, die Jäger einem riesigen Sedierungsprogramm unterworfen. Je höher die Religion, desto stärker war der Versuch, den inneren Jäger davon zu überzeugen, dass es im Grunde eine Schande ist, ein Mann zu sein, und dass Männer als Männer niemals des Heils teilhaftig werden.Und noch mehr konnte man lernen. Zwar stand in der letzten Saison bei Schalke häufig als einziger Deutscher nur Asamoah auf dem Platz aber Kevin Kourani bemühte sich auch wohl redlich. – Klinsmann wollte ihn nicht! Warum?
SPIEGEL: Ist die deutsche Nationalmannschaft ein Team von Hermaphroditen?
Sloterdijk: Im Prinzip ja. Wobei sich Klinsmann dagegen wehrt. Ich denke, der hat den Kuranyi nicht wegen der angeblich schwachen Leistung rausgeschmissen, sondern weil er ihm übelnimmt, dass er eine halbe Stunde braucht, um sein Bärtchen zu rasieren. Das ist auch ein antihermaphroditisches
Votum von Klinsmann, ein Anti-Model-Protest.
Eier, wir brauchen Eier!
Sloterdijk: Erlaubt man dem Volk, sich in Arenen zu versammeln, könnte das leicht politisch brisant werden. Erst als klar war, dass diese Formen der sportlichen Massenversammlung nicht in Revolutionen umschlagen, hat man überall diese neuen Gehege der Massenkultur hingestellt. Die Antike hatte ja hier einen vollkommenen Archetypus hinterlassen - die Arena mit ihren steigenden Stufen. Selbst wenn man die modernsten Stadien ansieht, wie die Allianz Arena in München, erkennt man sofort: Das ist noch immer das Kolosseum.
