Saturday, January 09, 2010
In memoriam: Edward Schillebeeckx (1914-2009) | Faktizität und Gott - Facticity and God | Videos
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... und ich habe bei unseren Treffen Fragen gestellt; - viele Fragen.
Häufig hat Schillebeeckx rasch und agil auf Niederländisch geantwortet:
Moedertaal! Nieuwe inbreng?
Verschiedenste wissenschaftliche, aber auch private Themen wurden nicht nur angesprochen:
Wahres Menschsein? Und Gottes Ehre?
Ein (schöpfungstheologisch-kulturanthropologisch ausgerichtetes) Buch über die Sakramente war in Schillebeeckx’ Produktionspipeline:
Ökumene - gemeinsames Abendmahl: Frust oder Lust?
Glaube im 21. Jahrhundert? Dialog!
Aufgabe christlicher Theologie?
Btw: Mein Forschungsbeitrag (pdf) zu Schillebeeckx ist hybrid publiziert (hier online: miami.uni-muenster.de; Buch "Faktizität und Gott" hier kaufen? als Band 1 der Reihe II der Schriftenreihe der WWU Münster sowie unter dem Titel "Faktizität und Gott. Schöpfungsglaube und Weltverständnis nach Edward Schillebeeckx" und ist ihm auch gewidmet!
Monday, March 19, 2007
Wednesday, February 07, 2007
Töten auf Knopfdruck: God bless it?
Cockpit Tape of American killing of a UK solider that was supressed for 4 years and that they still dont want you to see! Lasting just over 15 minutes, it begins just before the A-10 Thunderbolt pilot spots the four British vehicles.
Friday, January 26, 2007
Herbert Grönemeyer: Stück vom Himmel - der Platz von Gott [Update]
Das [Herbert Grönemeyer Lied 1-Stück Vom Himmel] habe ich gehört (Audio!!!) und gesehen
als ich irritiert darüber war, dass Michael Pilz vor dem Verfassen seines Artikels [Grönemeyers seltsame Töne: Gott sitzt mit im Boot] für DIE WELT wohl schlecht gefrühstückt haben mag. Eine Kostprobe:
Wer aus Gewohnheit noch beim Frühstück Radio hört, dem kann es nun wieder passieren, dass ihm etwas aus dem Mund fällt. Herbert Grönemeyer singt wieder ein neues Lied.Aber Gott sei Dank habe ich mich auch an den interessanten und lesenswerten Artikel [Grönemeyer ist zurück: Wir sitzen alle in einem Gott] von Richard Kämmerlings für die FAZ erinnert
Es heißt, es werde viel zu viel geglaubt und zu wenig erzählt, geteilt und leicht gemacht. Ein Stück des Himmels übernimmt deshalb ein Hit, der mit der Frage endet: „Die Erde ist freundlich / Warum wir eigentlich nicht?“ Vielleicht hat uns das Frühstück nicht geschmeckt.
Die Anspielung auf den „Idomeneo“-Skandal ist etwas undeutlich, aber immerhin. Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis sich Grönemeyer dem schwelenden Kampf der Kulturen und der Renaissance der Religion widmen würde. In typisch ellipsenhafter Rhetorik meißelt er sein persönliches, pantheistisch-naturreligiöses Credo in Verse: „Welche Armee ist heilig / Du glaubst nicht besser als ich / Bibel ist nicht zum einigeln, / die Erde ist unsere Pflicht / Sie ist freundlich, freundlich – / wir leider nicht.“M.E. läßt sich Grönemeyers Text zwar nicht leichtfertig in eine solche Interpretationsschablone zwängen und Grönemeyer zum naturreligiösen Pantheisten stilisieren. [Was heißt das überhaupt? Und im Unterschied zu einem angemessenen jüdisch-christlichen Schöpfungsglauben?] - Aber das ist wohl Kämmerlings persönliches Credo.
Sicher wird auch dieses Lied Grönemeyers demnächst in Ansprachen, Predigten, im Unterricht usw. eine (große) Rolle spielen. - Ist ja auch ein sehr interessanter Lebenstext!
Das enthebt den geneigten Interpreten jedoch nicht von einer sachlichen Auseinandersetzung (so im Gespräch mit Boris bei einer Kickerpause auch kurz angesprochen (... auch nur diffuse Religösität?)
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Why in his name?
We have names as well.
When will we stand for our dramas?
He es needed too often.
Everything endless, end-less.
A piece of heaven,You find a translation and some explanations in The Pilosopher's Attic
a place by God,
a chair in orbit,
we’re all sitting in the same boat!
Here is your house,
here is what counts.
You are sheltered
with a grand world.
[Update 2.2.07: groenemeyer.de beta (Video, all tracks)]
Friday, January 19, 2007
Wednesday, January 10, 2007
Herbert Grönemeyer: Stück vom Himmel - der Platz von Gott
Herbert Grönemeyer
Lied 1-Stück Vom Himmel [Maxi-CD] ;
Release am 02.02.2007
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Lied 1-Stück Vom HimmelWarum in seinem Namen?
Wir heißen selber auch.
Wann stehen wir für unsre Dramen?
Er wird viel zu oft gebraucht.
Alles unendlich, unendlich.Welche Armee ist heilig?
Du glaubst nicht besser als ich!
Bibel ist nicht zum einigeln,
die Erde ist unsere Pflicht!
Sie ist freundlich, freundlich -
wir eher nicht.Ein Stück vom Himmel,
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit,
wir sitzen alle in einem Boot!
Hier ist dein Haus,
hier ist was zählt.
Du bist überdacht
von einer grandiosen Welt.Religionen sind zu schonen,
sie sind für Moral gemacht.
Da ist nicht eine hehre Lehre,
kein Gott hat klüger gedacht,
ist im Vorteil, im Vorteil.Welches Ideal heiligt die Mittel?
Wer löscht jetzt den Brand?
Legionen von Kreuzrittern
haben sich blindwütig verrannt.
Alles unendlich, warum unendlich?
Krude Zeit.Ein Stück vom Himmel
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit.
Wir sitzen alle in einem Boot.
Hier ist dein Heim,
dies ist dein Ziel.
Du bist ein Unikat,
das sein eigenes Orakel spielt.
Es wird zu viel geglaubt,
zu wenig erzählt.Es sind Geschichten,
sie einen diese Welt.
Nöte, Legenden, Schicksale, Leben und Tod,
glückliche Enden, Lust und Trost.
Ein Stück vom Himmel
der Platz von Gott.
Es gibt Milliarden Farben,
und jede ist ein eigenes Rot.
Hier ist dein Heim,
dies unsere Zeit.
Wir machen vieles richtig,
doch wir machen's uns nicht leicht
Dies ist mein Haus,
dies ist mein Ziel.Wer nichts beweist,
der beweist schon verdammt viel.Es gibt keinen Feind, es gibt keinen Sieg.
Nichts kann niemand alleine,
keiner hat sein Leben verdient.
Es gibt genug für alle,
es gibt viel schnelles Geld,
wir haben raue Mengen,
und wir teilen diese Welt,
und wir stehen in der Pflicht.Die Erde ist freundlich,
http://www.letzte-version.de/songbuch/%5Bneues-album-2007%5D/stueck-vom-himmel/
warum wir eigentlich nicht?
Sie ist freundlich,
warum wir eigentlich nicht?
Puuh!
Ich finde es

Die Interpretation dieses Liedes hat bisher BILD vollumfänglich geleistet. In der Blogosphäre wird sich somit wohl jeder weitere Diskurs erübrigen.
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Gehaltvoller Ausbau der Transzendenzperspektive im Anschluss an seine anthropozentrische Wende (Mensch); zeitgemäßes, ideologiekritisches Schöpfungsverständnis!
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Posts that contain Grönemeyer Himmel per day for the last 30 days.
- Ich habe noch keinen Link zum Audio-file ...
[Update 26.01.07]
Friday, October 07, 2005
GOTT tes DIENST: Stefan Böntert: Gottesdienste im Internet (2005)
Stefan Böntert: Gottesdienste im Internet. Perspektiven eines Dialogs zwischen Internet und Liturgie, Stuttgart: Kohlhammer 2005. Buy@buch.de
Ein Werk, das im deutschsprachigen theologischen Raum seines Gleichen sucht.
Natürlich ist dieses keine wissenschaftliche Rezension. Dazu bin ich subjektiv viel zu involviert. Und selbst zu involviert, als das ich auch eine in der theoretischen Diskussion gut bekannte „Gefälligkeitsrezension“ schreiben könnte.
Der bescheidend anmutende, für jedermann leicht verständliche Titel: „Gottesdienste im Internet“, ist für Jedermann. Denn das Internet ist ja inzwischen auch in theologischen Kreisen bekannt.
So ist die Homepage des Vatikanums: http://www.vatican.va ja auch recht häufig besucht. Zwar hapert es hier und da noch mit dem Informationsangebot. So ist z.B. die Verurteilung Roger Haights z.B. auch gar nicht in seiner Sprache, die ja zugleich [noch] die Lingua franca des Internets ist, online publiziert. [Aber Gott sei dank hat Petra hierzu einiges übersetzt.] Aber: Das kann ja noch kommen. Denn eine Institution wie die Kirche, die ja bekanntlich in Jahrhunderten denkt (ist ja auch schließlich schon verdammt alt!), hat noch genügend Zeit, die anstehenden Moves zu machen, um zu einer service-oriented organization zu werden.
Stefan Böntert, Priester der Diözese Münster, mit Stationen in einer Pfarrgemeine im Münsterland sowie als Sekretär des Bischofs von Münster, Reinhard Lettmann, hat das mal vorgedacht ist dafür auch zum Doktor der Lehre von Gott promoviert worden. Aber: Gott hat ja bekanntlich was mit den Menschen zu tun; damit auch möglicherweise etwas mit dem die Menschen umgebenden organisationalen Raum; und damit natürlich auch und in besonderer Weise mit der Kirche als ausgezeichnetem Ort der Verkündigung der frohen Botschaft Gottes, die faktisches menschliches Leben zu rezipieren im Stande ist [und wenn sie der menschlichen Lebensrealität angemessen ist auch sein sollte]. Stefan Böntert hat in diesem Buch nun ausgehend von pastoraler, menschlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem untersuchten Gegenstand die Frage nach Gottesdiensten im Internet gestellt.
In sechs Kapiteln führt Böntert Gott, Mensch und Kirche im Raum des Internets zusammen:
• I. Theologie und Liturgie angesichts der Welt des InternetDer Autor Stefan Böntert ist für ein Interview auf http://theomedia.uni-muenster.de angefragt. Endlich kann ich den Sponsoren von Theomedia [Welt erfahren? BMW – Mini Autohaus CYRAN Steinfurt / Gronau; Selbsterfahrungen? SOCCER-HALLE (Mühlheim / Münster); Naturverbunden bauen und kreativ gestalten? HOLZ VOLKERY – Ochtruper Holzhandel] mal einen Theologen präsentieren, der auf der Höhe seiner Zeit ist und etwas von digitaler Zeitgenossenschaft versteht.
o U.a.: 2. Problemhorizont und Fragestellung: Soziale Verknüpfungen im Internet als ekklesiologisch-liturgische Formen des Miteinanders
o 3.2.1 Theologischer Anknüpfungspunkt: ,Versammlung‘ als ekklesiologische und liturgietheologische Größe
o 4. Zur Methode der Untersuchung: Internet als ,locus theologicus‘
• II. Mehr als Verdatung und Verdrahtung – Kontexte und Optionen eines Dialoges von Liturgie und Internet
o U.a.: 1.1 Das Internet als ein Symbol postmoderner Lebens- und Informationskultur
o 2.3 Medienhermeneutische Option: ,Ich surfe, also bin ich?!‘
• III. Die Anwesenheit des Abwesenden – Interaktivität und Virtualität im Internet
o U.a.: 1.1 Technik- und internetsoziologische Optionen und Verortungen: Die soziale Wirksamkeit der Technik als Ausgangspunkt
o 1.2.2 Schlüsselbegriff ,Interaktivität‘ als Zugang für ein Verstehen des Internet
o 1.2.5 Zusammenfassung: Internetkommunikation als Internetsozialisation
o 1.3 Die Rückkehr des Lokalen statt Delokalisierung von Kommunikation und sozialen Beziehungen
o 1.3.1 Der Begriff der Präsenz im Spannungsfel von menschlicher Physis und internetbasierter Kommunikation
o 2.1.1 Virtualität versus Realität
o 2.1.2 Die teleologische Versuchung im Technik- und Mediendenken
o 2.1.3 Weiterführende Impulse aus der Symbolphilosophie E. Cassirers und der Technikphilosophie M. Heideggers
• IV Theologische Grundlegung und Perspektiven eines ekklesialen Miteinanders im Internet
o 1. Die Kirche als Versammlung – Im Internet bleibt Kirche Kirche
o 1.1 Der Ansatzpunkt: Versammlung als theologishe Kategorie
o 1.3.2 Verschränkung von Lebensort und Versammlungsort
o 1.4.1 Erkundung neuer Orte, an denen die Versammlung Gottes Gestalt werden kann
o 1.5 Internet-Gemeinschaft als möglicher Ort gelebter Kirchenzugehörigkeit
o 1.5.1 Theologie-historischer Horizont: Von der societas perfecta zu einer pneumatischen Perspektive einer Kirchengenese
o 1.5.2 Gottes Handeln im glaubenden Subjekt und die Vermittlungsgestalten der Kirche
o 1.5.3 Die Weichenstellung des Zweiten Vatikanischen Konzils: „Spiritum Christi habentes“ als erstes Konstitutivum der Kirche
o 1.6 Zusammenfassung: Kirche im Internet kann als eine theologisch verantwortbare Konkretion von ekklesialem Miteinander in der mobilen Informationsgesellschaft gedacht werden
• V. Konzeptionelle Orientierungen einer praktischen Umsetzung von Gottesdiensten im Internet
o 2.1 Internetgottesdienste aus Graz: Das Portal www.internetgottesdienst.at
o 2.2 „Der Impuls im Netz“: Das Portal www.webandacht.de
o 2.3 Online miteinander und füreinander beten: Das Portal www.gebetsanliegen.de
• VI. Ausblicke: Ekklesiologie und Liturgie ,Under Construction‘
Zitate [von Böntert übernommen]:
Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Jes 43,19 (15)
Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. Niklas Luhmann [Die Realität der Massenmedien] (15)
Die Technik ist also nicht bloß ein Mittel. Die Technik ist eine Weise des Entbergens. Martin Heidegger [Die Technik und die Kehre, 12] (124)
Die Frage, was das Seiende an sich, außerhalb dieser Formen der Sichtbarkeit und Sichtbarmachung sein und wie es beschaffen sein möge: diese Frage muss jetzt verstummen. Denn sichtbar ist für den Geist nur, was sich ihm in einer bestimmten Gestaltung darbietet; jede bestimmte Seinsgestalt aber entspringt erst in einer bestimmten Art und Weise des Sehens, in einer ideellen Form- und Sinngebung. Ernst Cassirer [Was ist der Mensch?, 170] (124)
Der Mensch, so hat man gesagt, ist ein symbolisches Wesen, und in diesem Sinne sind nicht nur die Wortsprache, sondern die Kultur insgesamt, die Riten, die Insitutionen, die sozialen Beziehungen, die Bräuche usw. nichts anderes als symbolische Formen. Umberto Eco [Einführung in die Semiotik, 108] (124)
Nach Heidegger existiert der Mensch und ist er er selbst, weil und insoweit er in der Welt ist. Der Mensch ist nicht in erster Linie ein geschlossenes ,Subjekt‘, das sich nachträglich zu seiner eigenen Konstitution in einem sekundären Prozess mit Mühe irgendwie den Zugang zu einer ,Außenwelt‘ bahnen muss. Vielmehr ist er selbst von vornherein ,außer sich‘, bei den Dingen der Welt: die Frage nach einem kritischen Fundament für die Existenz einer äußeren Wirklichkeit kommt immer zu spät und stellt letztlich ein philosophisches Pseudoproblem dar. Karl Rahner [Einführung in den Begriff der Existentialphilosophie bei Martin Heidegger, 333] (125)
Interne Verweise:
- Gibt es Fragen ohne Risiko (Nach Gott? Nach Google?) http://mimaxxblog.blogspot.com/2005/06/gibt-es-fragen-ohne-risiko.html
- Schreibmaschine des Papstes http://mimaxxblog.blogspot.com/2005/06/schreibmaschine-von-rahner-und.html
- Web2.0 http://mimaxxblog.blogspot.com/2005/08/from-web-page-to-web-platform-web-20.html http://mimaxxblog.blogspot.com/2005/08/aug12web20datametadata.html
- \\Google\Internet: 2,520,000,000 for internet: http://www.google.com/search?q=internet
- \\Google\Gott: 178,000,000 for god http://www.google.com/search?hl=en&lr=&q=god&btnG=Search
- Wikipedia\Social Software: http://en.wikipedia.org/wiki/Social_software
Technorati Tags:
- Social-Software: http://www.technorati.com/search/social+software
- Community: http://www.technorati.com/search/community
Der flüchtig-phlegmatische Charakter dieser Zeilen kann durch die Fokussierung auf meine Hauptbeschäftigung beim Tippen dieser Tasten (Klausuraufsicht) entschuldigt werden.
Vf. dankt Autor für die Zeitgenossenschaft und freut sich über seine Mitarbeit an http://www.powerTowr.net, http://www.lighTTowr.net , http://lighthousep... [Dank an MK].
- Projekt-Kick-off: Beta:
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Update [30.01.07: Church and Second Life - authentic catholic mass? A long and winding road!]
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