Interesting #Heidegger #Conference "Heidegger on Technology"— Maximilian Halstrup (@Halstrup) May 1, 2016
3rd-4th May 2016, Sussex, #Gestell #Bolz #Technologie
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Interesting #Heidegger #Conference "Heidegger on Technology"— Maximilian Halstrup (@Halstrup) May 1, 2016
3rd-4th May 2016, Sussex, #Gestell #Bolz #Technologie
Regie: Günther Beelitz. Mit: Alexander Gier, Juliane Gruner, Johanna Marx, Andreas Weißert & Meinhard Zanger.
Sie ist 18 Jahre und vier Monate alt, er 35, verheiratet und ihr Professor. Sie ist Jüdin, er wird vorübergehend der NSDAP beitreten und sich dafür später nie entschuldigen. Hannah Arendt und Martin Heidegger. Zwei der größten Denker des 20. Jahrhunderts, zwei der interessantesten Persönlichkeiten. Zwei Menschen, die alles trennte und die dennoch verbunden waren. Durch eine, in jeder Hinsicht, verbotene Liebe. Hannah: "Wie in Ihren Vorlesungen das Denken zum Leben erwacht." Heidegger: "Ich lade Sie ein, mit mir aus der Menge zu fliehen." 50 Jahre später interviewt ein junger Israeli die gealterte Hannah Arendt: Wie kann sie, die Jüdin, noch immer Heidegger verteidigen? Wie kann sie über 'das Symbol des Deutschtums' sagen: "Dieser Mann ist größer als seine Taten"?
Die kämpferische Politologin Hannah Arendt gerät ins Zwielicht.
Savyon Liebrecht wurde 1948 als Tochter polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in München geboren. Aufgewachsen ist sie in Israel wo sie für ihre Erzählungen, Theaterstücke und Romane mit den wichtigsten Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. In Die Banalität der Liebe verschachtelt sie Vergangenheit und Gegenwart geschickt zu einem Drama um die jüdisch-deutsche Verbundenheit, asymmetrische Beziehungen und die Liebe zum Intellekt. Dabei verliert sie nie die Menschen, ihre Leidenschaften und ihr Leid aus den Augen.
Das Schauspiel Dortmund spielt das Werk als zweites Theater.
Koproduktion von Theater Dortmund und Wolfgang Borchert Theater Münster.
• I. Theologie und Liturgie angesichts der Welt des InternetDer Autor Stefan Böntert ist für ein Interview auf http://theomedia.uni-muenster.de angefragt. Endlich kann ich den Sponsoren von Theomedia [Welt erfahren? BMW – Mini Autohaus CYRAN Steinfurt / Gronau; Selbsterfahrungen? SOCCER-HALLE (Mühlheim / Münster); Naturverbunden bauen und kreativ gestalten? HOLZ VOLKERY – Ochtruper Holzhandel] mal einen Theologen präsentieren, der auf der Höhe seiner Zeit ist und etwas von digitaler Zeitgenossenschaft versteht.
o U.a.: 2. Problemhorizont und Fragestellung: Soziale Verknüpfungen im Internet als ekklesiologisch-liturgische Formen des Miteinanders
o 3.2.1 Theologischer Anknüpfungspunkt: ,Versammlung‘ als ekklesiologische und liturgietheologische Größe
o 4. Zur Methode der Untersuchung: Internet als ,locus theologicus‘
• II. Mehr als Verdatung und Verdrahtung – Kontexte und Optionen eines Dialoges von Liturgie und Internet
o U.a.: 1.1 Das Internet als ein Symbol postmoderner Lebens- und Informationskultur
o 2.3 Medienhermeneutische Option: ,Ich surfe, also bin ich?!‘
• III. Die Anwesenheit des Abwesenden – Interaktivität und Virtualität im Internet
o U.a.: 1.1 Technik- und internetsoziologische Optionen und Verortungen: Die soziale Wirksamkeit der Technik als Ausgangspunkt
o 1.2.2 Schlüsselbegriff ,Interaktivität‘ als Zugang für ein Verstehen des Internet
o 1.2.5 Zusammenfassung: Internetkommunikation als Internetsozialisation
o 1.3 Die Rückkehr des Lokalen statt Delokalisierung von Kommunikation und sozialen Beziehungen
o 1.3.1 Der Begriff der Präsenz im Spannungsfel von menschlicher Physis und internetbasierter Kommunikation
o 2.1.1 Virtualität versus Realität
o 2.1.2 Die teleologische Versuchung im Technik- und Mediendenken
o 2.1.3 Weiterführende Impulse aus der Symbolphilosophie E. Cassirers und der Technikphilosophie M. Heideggers
• IV Theologische Grundlegung und Perspektiven eines ekklesialen Miteinanders im Internet
o 1. Die Kirche als Versammlung – Im Internet bleibt Kirche Kirche
o 1.1 Der Ansatzpunkt: Versammlung als theologishe Kategorie
o 1.3.2 Verschränkung von Lebensort und Versammlungsort
o 1.4.1 Erkundung neuer Orte, an denen die Versammlung Gottes Gestalt werden kann
o 1.5 Internet-Gemeinschaft als möglicher Ort gelebter Kirchenzugehörigkeit
o 1.5.1 Theologie-historischer Horizont: Von der societas perfecta zu einer pneumatischen Perspektive einer Kirchengenese
o 1.5.2 Gottes Handeln im glaubenden Subjekt und die Vermittlungsgestalten der Kirche
o 1.5.3 Die Weichenstellung des Zweiten Vatikanischen Konzils: „Spiritum Christi habentes“ als erstes Konstitutivum der Kirche
o 1.6 Zusammenfassung: Kirche im Internet kann als eine theologisch verantwortbare Konkretion von ekklesialem Miteinander in der mobilen Informationsgesellschaft gedacht werden
• V. Konzeptionelle Orientierungen einer praktischen Umsetzung von Gottesdiensten im Internet
o 2.1 Internetgottesdienste aus Graz: Das Portal www.internetgottesdienst.at
o 2.2 „Der Impuls im Netz“: Das Portal www.webandacht.de
o 2.3 Online miteinander und füreinander beten: Das Portal www.gebetsanliegen.de
• VI. Ausblicke: Ekklesiologie und Liturgie ,Under Construction‘
Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Jes 43,19 (15)
Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. Niklas Luhmann [Die Realität der Massenmedien] (15)
Die Technik ist also nicht bloß ein Mittel. Die Technik ist eine Weise des Entbergens. Martin Heidegger [Die Technik und die Kehre, 12] (124)
Die Frage, was das Seiende an sich, außerhalb dieser Formen der Sichtbarkeit und Sichtbarmachung sein und wie es beschaffen sein möge: diese Frage muss jetzt verstummen. Denn sichtbar ist für den Geist nur, was sich ihm in einer bestimmten Gestaltung darbietet; jede bestimmte Seinsgestalt aber entspringt erst in einer bestimmten Art und Weise des Sehens, in einer ideellen Form- und Sinngebung. Ernst Cassirer [Was ist der Mensch?, 170] (124)
Der Mensch, so hat man gesagt, ist ein symbolisches Wesen, und in diesem Sinne sind nicht nur die Wortsprache, sondern die Kultur insgesamt, die Riten, die Insitutionen, die sozialen Beziehungen, die Bräuche usw. nichts anderes als symbolische Formen. Umberto Eco [Einführung in die Semiotik, 108] (124)
Nach Heidegger existiert der Mensch und ist er er selbst, weil und insoweit er in der Welt ist. Der Mensch ist nicht in erster Linie ein geschlossenes ,Subjekt‘, das sich nachträglich zu seiner eigenen Konstitution in einem sekundären Prozess mit Mühe irgendwie den Zugang zu einer ,Außenwelt‘ bahnen muss. Vielmehr ist er selbst von vornherein ,außer sich‘, bei den Dingen der Welt: die Frage nach einem kritischen Fundament für die Existenz einer äußeren Wirklichkeit kommt immer zu spät und stellt letztlich ein philosophisches Pseudoproblem dar. Karl Rahner [Einführung in den Begriff der Existentialphilosophie bei Martin Heidegger, 333] (125)