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[Internet] [Enterprise 2.0] [User Experience] [mobile user experience] [Information Architecture] [Kulturelle Zeitdiagnostik] [digitale Gesellschaft] ... the plac(z)es where we like to live and enjoy ourselves | 2005-2012
Der Informationsarchitekt der Zukunft wird Agnostiker sein (müssen), oder gar nicht mehr sein; –wir wird man wohl recht frei in Anlehnung an einen großen Theologen des letzten Jahrhunderts, Karl Rahner, formulieren können.
Dennoch; - der Trend, mehr und mehr Inhalte auch auf smarten Endgeräten anzeigen zu können, hat nicht zuletzt mit dem Markteintritt des iphones eine unverhersehbare Wendung genommen, die durch ipads, weitere smartphones und Pads nur noch verstärkt wurde.
Seit zwei Jahren ist daher auch die "mobile user experience" im vielfach vernehmbaren Gespräch. Gut veranschaulicht ist dieses Phänomen in nachfolgender Skizze:
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Die Frage, ob nun die Bezeichnung dieses Ansatzes als "browser agnostic" oder "responsive" die damit intendierte User Experience trifft, ist müßig. So schreibt Dieter Petereit in einem Artikel "Responsive Webdesign mit HTML5 und CSS3 – Grundlagen" [http://t3n.de/news/responsive-webdesign-html5-css3-grundlagen-335305/]
"Responsive Webdesign wird gern verwechselt mit dem Design mobiler Websites. Das ist nicht völlig falsch, aber viel zu kurz gegriffen. Responsive Webdesign ist vielmehr eine Herangehensweise an die Website-Gestaltung, die theoretisch unabhängig von Geräten ist."
Und Device- oder Browser-agnostic trifft es ja auch: - So bedeutet Agnostizismus ja achließlich nicht anderes als das ich nicht genau weiß, in diesem Fall, welches Endgerät der User nutzt. "Der Agnostizismus (latinisierte Form des altgriechischen ἀγνωστικισμός agnōstikismós, von ἀγνοεῖν a-gnoein „nicht wissen, unbekannt, unerkennbar“) Wikipedia.
Insofert ist als Imperativ nur die Schaffung der Bedingung der Möglichkeit für eine wertige user experience zu konstatieren ...
There are some persons who believe that they are "looking at the concrete proof that wireframes can actually look good and work as well as old school architectural plans" like +Oliver Reichenstein does. Really interesting. ...
Bekanntermaßen scheint es durchaus Sinn zu machen, sich über die Zukunft der Gesellschaft angesichts ihrer verändernden Rahmenbedingungen (Internet) Gedanken zu machen.
* Was passiert jetzt mit der Welt?
* Internet macht fachliche Fähigkeiten opsolet
* Gefragt ist emotionale Intelligenz, Kreativität und "Sonntagsreden".
* Es braucht dann keine Amateurintelligenz, sondern Professoren wie Watzlawick, Einstein, Max Plank und Jaspers.
* Über Professionalitätsansprüche ...
* ... Das nächste Zeitalter geht nicht mehr um Wissen (das ist ja im Betriebbsystem), sondern darum, dass wir das wirklich können.
* Willensbildung statt Wissensbildung; - Wissen ist im Internet:
Platons Höhlengleichnis revisted: - Wer die Sonne gesehen hat, soll wieder zurück in die Höhle und den Leuten das Licht zeigen ... kein 3.0 sondern ordentliches 2.0
* Wer ist der Schöpfer des Wissens?
... eine facettenreiche Aggregation denkwürdiger Themen ...
Gesellschaftsbetriebssystem und Arbeitswelt 2.0?
Jenseits dieser kulturdiagnostischen und gesellschaftstheoretischen Erörterungen ist, auch wenn man die Abkehr vom homo oeconomicus predigt (Gunter Dueck: Abschied vom homo oeconomicus. warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen LINK), die Frage zu klären, welche Auswirkungen diese konstatierten Entwicklungen auf die Arbeitswelt 2.0 haben. ...
Wenn Informationen im Netz gespeichert werden, diese den universalen Stakeholdern permanent zugänglich sind, macht es Sinn, dass die Grenzen weiter verschwinden; statische und erratische Blöcke durch agile und flexible, Grenzen überwindende, vernetzte Unternehmen 2.0 (Enterprise 2.0; technisch und organisatorisch) abgelöst werden. Dieses ermöglicht dann die Partizipation aller Stakeholder und des gemeinsamen Wissens (Internet als Unternehmensbetriebssystem, Betriebsystem aller Mitarbeiter: Ideen, Kreativität, Wissen und Prozesse).
... Ein Unternehmen, in dem auch Professionals arbeiten, die auf den Schultern der Giganten (Wissen 1.0, Umgebung 2.0) stehen ...