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Saturday, January 09, 2010

In memoriam: Edward Schillebeeckx (1914-2009) | Faktizität und Gott - Facticity and God | Videos

Diese Videos (online seit 2002 auf verschiedenen Servern der WWU Münster) von Gesprächsmitschnitten von Edward Schillebeeckx, dem kürzlich, 95-jährig verstorbenem Dominikaner und zukunftsweisendem Theologen (vgl. hierzu auch aktuelle deutschsprachige Meldungen) sind jetzt republiziert:
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... und ich habe bei unseren Treffen Fragen gestellt; - viele Fragen.




Häufig hat Schillebeeckx rasch und agil auf Niederländisch geantwortet:

Moedertaal! Nieuwe inbreng?


Verschiedenste wissenschaftliche, aber auch private Themen wurden nicht nur angesprochen:

Wahres Menschsein? Und Gottes Ehre?


Ein (schöpfungstheologisch-kulturanthropologisch ausgerichtetes) Buch über die Sakramente war in Schillebeeckx’ Produktionspipeline:
Ökumene - gemeinsames Abendmahl: Frust oder Lust?



Glaube im 21. Jahrhundert? Dialog!



Aufgabe christlicher Theologie?


Btw: Mein Forschungsbeitrag (pdf) zu Schillebeeckx ist hybrid publiziert (hier online: miami.uni-muenster.de; Buch "Faktizität und Gott" hier kaufen?  als Band 1 der Reihe II der Schriftenreihe der WWU Münster sowie  unter dem Titel "Faktizität und Gott. Schöpfungsglaube und Weltverständnis nach Edward Schillebeeckx" und ist ihm auch gewidmet!

Thursday, February 05, 2009

Creativity and foundation of creativity: Grund der Kreativität und Möglichkeiten kreativen Handelns

Johnny Hartz Søraker hat mich durch seinen Artikel A series of furtunate events: The beauty of Internet creativity and hybrid economy an die Diskussion über die das (digitale) Leben schon jetzt bestimmenden juristischen Implikationen (z.B. creative commons) erinnert.

Grundlegend hat Johnny die kreativen Aspekte des virtuellen Lebens in einem Artikel skizziert; unlängst jedoch die eher anekdotenhafte Remix-Diskussion und dessen Ausläufer bzw. dessen kreativen Verarbeitungen referenziert.


In der (internetspezifischen / juristischen) Diskussion geht es zunächst und zumeist um die Copyright – Frage. Wenn 70 % der amerikanischen Jugendlichen (und vermutlich auch einige Erwachsene) Straftäter sind, hat die Politik die Aufgaben des Managements der Polis wahrzunehmen und nicht deren permanente Verurteilung zu ermöglichen oder zu festigen. - So im Ultrakurztext der Ansatz von Lawrence Lessig.
Auf einige Bücher habe ich schon einmal hingewiesen, z.B. dieses: 


Lawrence-Lessig_Free-Culture

Vor zwei Jahren habe ich auf die bemerkenswerten Interviews von Mario Sixtus mit Lawrence Lessig hingewiesen.

Außer Acht gelassen wird jedoch in diesem Kontext häufig, dass die "hybrid economy" nicht nur eine vermeintliche Schande für die Copyright – Halter ist, sondern in besonderer Weise eine Herausforderung für neue Geschäftsmodelle und insbesondere die Herausforderung zur angemessenen Würdigung der fundamentalen Vergewisserung leitender Grundsätze (Kreativität, Menschlichkeit des Menschen, Machbarkeit, Verantwortung). In diesem Zusammenhang ist zur Zeit dieses Thema von besonderem Interesse für mich.

Weitere Themen in diesem Kontext sind die angesprochene "hybrid economy" sowie Themen im Zusammenhang von Kreativität, die gleichwohl durch Te
chnologie wesentlich ermöglicht wird. Hier außer Acht gelassen wird, dass im betrieblichen Kontext kreativitätsfördernde Techniken sowie Elemente einer kreativitätsorientierten Wissensmanagementgestaltung ihren Ort haben und damit auch sozialer sein können.

Das grundsätzliche Problem ist aus geisteswissenschaftlicher - theologischer Perspektive jedoch damit nur indiziert.
Wenn Bill Gates in Davos 2007 vorausschauend einen "Creative Capitalism" (Post u. Video) eingefordert hat, mögen diese Aussagen angesichts einer gegenwärtigen Krise, die maßgeblich auf einer künstlichen, nicht mehr angemessen gegründeten und möglicherweise auch maßlosen und ungehemmten Verwirklichung von dem, was man als allgemeines Ziel angesehen hat aufruht – angesichts der jüngsten Erfahrungen vielleicht überraschen. Jedoch bedarf Kreativität eines angemessenen Referenzrahmens. Dieser wird 
zur Zeit im Hinblick auf die digitale Technologie ausgebildet. Im Hinblick auf die weltwirtschaftliche Situation und in allgemeiner ökonomischer Hinsicht kann nunmehr die durch die Krise ermöglichte Chance zur angemessenen, gut gegründeten Erneuerung ergriffen werden.

Als eine erste Sensibilisierung für zuvor genanntes Problem kann abschließend resümiert werden:
Gordon D. Kaufman bringt in seinen Büchern die
 Kreativitätsproblematik im Hinblick auf die Got
tesfrage ins Spiel. [In the beginning ... creativity]



In Anlehnung an Kaufmann kann provokativ gefragt werden:

Am Anfang war die Kreativität ... und dann stoppte sie das Copyright?

Das wird wohl nicht im Sinne geschöpflicher, schaffender und kreativer Selbsttätigkeit des Menschen sein; - und sicher nicht der von Johnny konstatierten beauty of Internet creativity.

Tbd/c.

Sunday, April 22, 2007

Sinead O'Connor: New CD "Theology" 22nd June



The new CD "Theology" from Sinead O'Connor will be released the 22nd of June.

The 'Theology' tracklisting is:

Disc 1 - Dublin Sessions

'Something Beautiful'
'We People Who Are Darker Than Blue'
'Out Of The Depths'
'Dark I Am Yet Lovely'
'If You Had A Vineyard'
'Watcher Of Men'
'33'
'The Glory Of Jah'
'Whomsoever Dwells'
'Rivers Of Babylon'
'Hosanna Filio David'

Disc 2 - London Sessions

'Something Beautiful'
'We People Who Are Darker Than Blue'
'Out Of The Depths'
'33'
'Dark I Am Yet Lovely'
'I Don't Know How To Love Him'
'If You Had A Vineyard'
'The Glory Of Jah'
'Watcher Of Men'
'Whomsoever Dwells'
'Rivers Of Babylon'

Source: NME

Her official homepage

Wednesday, February 07, 2007

Töten auf Knopfdruck: God bless it?

Robert Basic [Basic Thinking] erklärt das Video.

Cockpit Tape of American killing of a UK solider that was supressed for 4 years and that they still dont want you to see! Lasting just over 15 minutes, it begins just before the A-10 Thunderbolt pilot spots the four British vehicles.

Friday, January 26, 2007

Herbert Grönemeyer: Stück vom Himmel - der Platz von Gott [Update]

Update zu dem unten bereits zu Herbert Grönemeyer: Stück vom Himmel - der Platz von Gott geschriebenen Zeilen und dem Post mit den beiden referierten Videos von Grönemeyer (in der Kirche; bei Harald Schmidt).

Das [Herbert Grönemeyer Lied 1-Stück Vom Himmel] habe ich gehört (Audio!!!) und gesehen



als ich irritiert darüber war, dass Michael Pilz vor dem Verfassen seines Artikels [Grönemeyers seltsame Töne: Gott sitzt mit im Boot] für DIE WELT wohl schlecht gefrühstückt haben mag. Eine Kostprobe:

Wer aus Gewohnheit noch beim Frühstück Radio hört, dem kann es nun wieder passieren, dass ihm etwas aus dem Mund fällt. Herbert Grönemeyer singt wieder ein neues Lied.

Es heißt, es werde viel zu viel geglaubt und zu wenig erzählt, geteilt und leicht gemacht. Ein Stück des Himmels übernimmt deshalb ein Hit, der mit der Frage endet: „Die Erde ist freundlich / Warum wir eigentlich nicht?“ Vielleicht hat uns das Frühstück nicht geschmeckt.
Aber Gott sei Dank habe ich mich auch an den interessanten und lesenswerten Artikel [Grönemeyer ist zurück: Wir sitzen alle in einem Gott] von Richard Kämmerlings für die FAZ erinnert

Die Anspielung auf den „Idomeneo“-Skandal ist etwas undeutlich, aber immerhin. Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis sich Grönemeyer dem schwelenden Kampf der Kulturen und der Renaissance der Religion widmen würde. In typisch ellipsenhafter Rhetorik meißelt er sein persönliches, pantheistisch-naturreligiöses Credo in Verse: „Welche Armee ist heilig / Du glaubst nicht besser als ich / Bibel ist nicht zum einigeln, / die Erde ist unsere Pflicht / Sie ist freundlich, freundlich – / wir leider nicht.“
M.E. läßt sich Grönemeyers Text zwar nicht leichtfertig in eine solche Interpretationsschablone zwängen und Grönemeyer zum naturreligiösen Pantheisten stilisieren. [Was heißt das überhaupt? Und im Unterschied zu einem angemessenen jüdisch-christlichen Schöpfungsglauben?] - Aber das ist wohl Kämmerlings persönliches Credo.

Sicher wird auch dieses Lied Grönemeyers demnächst in Ansprachen, Predigten, im Unterricht usw. eine (große) Rolle spielen. - Ist ja auch ein sehr interessanter Lebenstext!

Das enthebt den geneigten Interpreten jedoch nicht von einer sachlichen Auseinandersetzung (so im Gespräch mit Boris bei einer Kickerpause auch kurz angesprochen (... auch nur diffuse Religösität?)

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Why in his name?
We have names as well.
When will we stand for our dramas?
He es needed too often.
Everything endless, end-less.
A piece of heaven,
a place by God,
a chair in orbit,
we’re all sitting in the same boat!
Here is your house,
here is what counts.
You are sheltered
with a grand world.
You find a translation and some explanations in The Pilosopher's Attic

[Update 2.2.07: groenemeyer.de beta (Video, all tracks)]

Wednesday, January 10, 2007

Herbert Grönemeyer: Stück vom Himmel - der Platz von Gott

Stück vom Himmel
Herbert Grönemeyer
Lied 1-Stück Vom Himmel [Maxi-CD] ;
Release am 02.02.2007



groenemeyer_stueck_vom_himmelkopie


Lied 1-Stück Vom Himmel

Warum in seinem Namen?
Wir heißen selber auch.
Wann stehen wir für unsre Dramen?
Er wird viel zu oft gebraucht.
Alles unendlich, unendlich.

Welche Armee ist heilig?
Du glaubst nicht besser als ich!
Bibel ist nicht zum einigeln,
die Erde ist unsere Pflicht!
Sie ist freundlich, freundlich -
wir eher nicht.

Ein Stück vom Himmel,
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit,
wir sitzen alle in einem Boot!
Hier ist dein Haus,
hier ist was zählt.
Du bist überdacht
von einer grandiosen Welt.

Religionen sind zu schonen,
sie sind für Moral gemacht.
Da ist nicht eine hehre Lehre,
kein Gott hat klüger gedacht,
ist im Vorteil, im Vorteil.

Welches Ideal heiligt die Mittel?
Wer löscht jetzt den Brand?
Legionen von Kreuzrittern
haben sich blindwütig verrannt.
Alles unendlich, warum unendlich?
Krude Zeit.

Ein Stück vom Himmel
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit.
Wir sitzen alle in einem Boot.
Hier ist dein Heim,
dies ist dein Ziel.
Du bist ein Unikat,
das sein eigenes Orakel spielt.
Es wird zu viel geglaubt,
zu wenig erzählt.

Es sind Geschichten,
sie einen diese Welt.
Nöte, Legenden, Schicksale, Leben und Tod,
glückliche Enden, Lust und Trost.

Ein Stück vom Himmel
der Platz von Gott.
Es gibt Milliarden Farben,
und jede ist ein eigenes Rot.
Hier ist dein Heim,
dies unsere Zeit.
Wir machen vieles richtig,
doch wir machen's uns nicht leicht
Dies ist mein Haus,
dies ist mein Ziel.

Wer nichts beweist,
der beweist schon verdammt viel.

Es gibt keinen Feind, es gibt keinen Sieg.
Nichts kann niemand alleine,
keiner hat sein Leben verdient.
Es gibt genug für alle,
es gibt viel schnelles Geld,
wir haben raue Mengen,
und wir teilen diese Welt,
und wir stehen in der Pflicht.

Die Erde ist freundlich,
warum wir eigentlich nicht?
Sie ist freundlich,
warum wir eigentlich nicht?

http://www.letzte-version.de/songbuch/%5Bneues-album-2007%5D/stueck-vom-himmel/

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Puuh!

Ich finde es



Die Interpretation dieses Liedes hat bisher BILD vollumfänglich geleistet. In der Blogosphäre wird sich somit wohl jeder weitere Diskurs erübrigen.

groenemeyer_stueck_vom_himmel_bild

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Gehaltvoller Ausbau der Transzendenzperspektive im Anschluss an seine anthropozentrische Wende (Mensch); zeitgemäßes, ideologiekritisches Schöpfungsverständnis!
-
Posts that contain Grönemeyer Himmel per day for the last 30 days.
Technorati Chart


- Ich habe noch keinen Link zum Audio-file ...

[Update 26.01.07]