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Wednesday, November 26, 2008

Die Banalität der Liebe - Martin Heidegger und Hannah Arendt im Wolfgang Borchert Theater Münster


Regie: Günther Beelitz. Mit: Alexander Gier, Juliane Gruner, Johanna Marx, Andreas Weißert & Meinhard Zanger.

Sie ist 18 Jahre und vier Monate alt, er 35, verheiratet und ihr Professor. Sie ist Jüdin, er wird vorübergehend der NSDAP beitreten und sich dafür später nie entschuldigen. Hannah Arendt und Martin Heidegger. Zwei der größten Denker des 20. Jahrhunderts, zwei der interessantesten Persönlichkeiten. Zwei Menschen, die alles trennte und die dennoch verbunden waren. Durch eine, in jeder Hinsicht, verbotene Liebe. Hannah: "Wie in Ihren Vorlesungen das Denken zum Leben erwacht." Heidegger: "Ich lade Sie ein, mit mir aus der Menge zu fliehen." 50 Jahre später interviewt ein junger Israeli die gealterte Hannah Arendt: Wie kann sie, die Jüdin, noch immer Heidegger verteidigen? Wie kann sie über 'das Symbol des Deutschtums' sagen: "Dieser Mann ist größer als seine Taten"?
Die kämpferische Politologin Hannah Arendt gerät ins Zwielicht.

Savyon Liebrecht wurde 1948 als Tochter polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in München geboren. Aufgewachsen ist sie in Israel wo sie für ihre Erzählungen, Theaterstücke und Romane mit den wichtigsten Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. In Die Banalität der Liebe verschachtelt sie Vergangenheit und Gegenwart geschickt zu einem Drama um die jüdisch-deutsche Verbundenheit, asymmetrische Beziehungen und die Liebe zum Intellekt. Dabei verliert sie nie die Menschen, ihre Leidenschaften und ihr Leid aus den Augen.
Das Schauspiel Dortmund spielt das Werk als zweites Theater.

Koproduktion von Theater Dortmund und Wolfgang Borchert Theater Münster.

http://www.wolfgang-borchert-theater.de

Ich bin gespannt!



Was wohl Karl Jaspers dazu sagen würde? tbc

Friday, March 02, 2007

Du bist die (3. Strophe / 5.1 DVD / Liebe)

Du bist die

Und wenn du einfach mit mir lebst
Meine Fehler übersiehst
Mir ab und an mal was erzählst
Und nicht alles an mir mitliebst
Dann nehme ich dich in die Pflicht
Lass dich immer wieder los
Leih dir mein Herz, leih dir mein Ohr
Und schenk dir meinen Trost

Ich wär so gern dein Zufluchtsort
Die Mitte von deinem Schiff
Dein tadelloses Himmelblau
Und alles, was du vermisst
Verpass deinem Traum den letzten Schliff
Versprechen kann ich nichts
Erfüll dir jeden zweiten Wunsch
Und lass dich wie du bist

Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du’s bist, bist du alles das, was zählt

Und wenn die Sehnsucht dich verlässt
Und es wird flach in deinem Bauch
Und geht die Hoffnung auch zuletzt
Und die Gefühle sinken auch
Dann gib mir ein kurzes Signal
Und sag, es ist vorbei
Dann halt ich dich ein letztes Mal
Und geb dich wieder frei

Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt


Und wenn wir treu sind nur uns selbst
Und wenn wir streiten nur im Licht
Und wenn der Wind nicht richtig trägt
Verlasse ich mich fest auf Dich

Ich will, dass Du mein Sehnen stillst
Dass du mit mir alle Strecken schwimmst
Was auch der Morgen für uns will
Es wird erstmal mit uns abgestimmt
Du bist die, die mich spiegelt, die mich liest
Die mich fühlt und die mich hält
Du bist die, die mich erdet, die mich zieht
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt

Du bist die, die mich anfängt, die mich schiebt
Die mich begreift und die mich fasst
Du bist die, die mich ordnet, die mich denkt
Wenn du’s bist, bist du es, weil es passt
Wenn du willst, bist du alles, weil es passt
Danke dafür!